
Die führende Survival-, Schiess- und Security-Schule in Afrika

RANGER
Lehrgang
Allgemeine Infos

Was ist ein Ranger ?
"Ranger", im afrikanischen Sprachgebrauch, sind alle, die sich beruflich viel in der Wildnis aufhalten. Dazu gehören neben dem klassischen Wildhüter und Anti-Wilderer Ranger, auch Berufsjäger, Wilderness Guides, Wildfänger, Wildierforscher und Prospektionsgeologen. All diese Berufsgruppen leben oft wochenlang unter einfachsten Bedingungen in der Wildnis. - Die Anforderungen an diese Berufstätigkeiten bilden die Grundlage des Lehrgangs.
Profi-Training auch für Nicht-Profis
Die SurvivalZone-Rangerausbildung ist konzipiert für professionelle, afrikanische Ranger. - Mehrfach pro Jahr bilden wir Anti-Wilderer Ranger für den aktiven Einsatz aus.
Seit 2016 bieten wir diese Lehrgänge nun auch allen nicht-afrikanischen Abenteuer- und Afrikareisenden an, die sich für diese Ausbildung interessieren. Es ist klar, dass auch Menschen, die wegen des Abenteuers und der Herausforderung an diesen Lehrgängen teilnehmen, ohne professionelles Interesse, dadurch ein bestmögliches Training erhalten, um in echter Wildnis und in brisanten Regionen "klar zu kommen".
Focus auf "Survival"
Überleben und Gesundbleiben in der Wildnis, auch unter extremen Bedingungen und über lange Zeiträume, sowie der Schutz von anderen (z.B. Teammitglieder, Familie, Kunden) ist die oberste Priorität in allen Ranger-Jobs. Deshalb stehen die Survival-orientierten Fächer, die besonders trainingsintensiv sind, in unserer Rangerausbildung im Vordergrund. "Survival" gegen alle realistisch möglichen Gefahren und die Skills, die für das autarke Leben ohne oder mit geringer "Zivilisation" notwendig sind, sind am schwierigsten zu entwickeln und erhalten deshalb einen breiten Raum in der Ausbildung.
Gefahren durch Mensch oder Tier
Ein Ranger ist vor allem ein Survivalexperte, der auch in der Lage sein muss, sich selber, sowie Kunden und Teammitglieder vor Angriffen zu schützen.
In vielen Regionen der Welt sind Remote Risk Zone durch "Crime+Terror" belastet, von urbanen Regionen bis hinein in die Wildnis. Alleine in Afrika kommen hunderttausende Menschen jährlich durch "intentional injury", also Gewalttaten, ums Leben. Diese Bedrohung trifft jeden, nicht nur Einheimische und Profis, sondern auch Touristen, Abenteuereisende und jedermann.
Der verstorbene "SirVival" Rüdiger Nehberg, der so ziemlich alles an Naturgefahren überlebt hat, antwortete auf die Frage, ob er jemals Angst in der Wildnis hatte: "Doch! Als mein Freund Michael Teichmann 1975 am Blauen Nil vor meinen Augen erschossen wurde, da habe ich mir voll in die Hose gemacht.....Wir schossen zurück und entkamen in einer fünftägigen Flucht über den Blauen Nil. Wir wussten, dass sie uns nachsetzen würden, um die Zeugen der Mordtat zu beseitigen. Fünf Tage pure Angst.
Als Ranger in der Wildnis ist man solcher Aggression eher ausgeliefert als in der Stadt, wo Polizei vielleicht (?) noch eine Hilfe sein kann. Violent Confrontation Survival bei Konfrontation mit gewaltbereitten Menschen oder gefährlichen Tieren ist deshalb ein extrem wichtiger Traininginhalt im Rangerlehrgang.
Qualität statt Quantität
Focus der Ausbildung ist nicht verwirrende Quantität von Techniken, sondern der Aufbau echter Skills durch entsprechend häufige Anwendung und Wiederholen (auch unter "Stress" bis der Erlernte wirklich sitzt. Im Stress des Ernstfalls ist erfahrungsgemäss das Beherrschen einiger weniger Techniken deutlich effektiver, als alle möglichen Tricks "mal probiert zu haben".
Realität vor Wunschdenken
Durch den immer geforderten professionellen Bezug unserer Ausbildung zur Realität von echten Ernstfällen haben wir in der Ausbildung keine Platz für Survival-Techniken, deren Gelingen höchst unsicher sind, sogar nach extrem langem Training, viel Zeit- und Energieaufwand verlangen, oder spezielles Material erfordern, was in einer Survivallage nicht einfach so verfügbar ist.
Wilderness Leadership und Wilderness Team Spirit
Ranger-Training geht Hand in Hand mit "Wilderness Leadership". Das bedeutet, dass ein Rangerlehrgangsteilnehmer zunächst eine hohe Teamfähigkeit benötigt, um auch unter extremen Bedingungen effektiv und erfolgreich das gemeinsame Ziel zu erreichen. Ein Ranger muss aber ebenso in der Lage sein, ein Team auch unter physischem und psychischem Stress (der durch die Wilderness-Bedingungen erzeugt wird) erfolgreich im Sinne des Auftrags oder der Zielsetzung zu führen.
Unsere typischen Lehrgangsteilnehmer
Outdoor-Abenteurer, Bushcrafter und Survivalists, Krisenvorsorger, Extrem- und Abenteuerreisende, Jäger, Long Range Shooters und Sportschützen, Selbstverteidigungssportler, Wildnis- und Afrikafreunde, Profis aus dem Bereich Security, Polizei, Militär, Abenteuer und Jagd....
Alle, die ihre Teamfähigkeit und Führungskompetenz durch das im Ranger-Lehrgang enthaltene Wilderness Leadership-Training entwickeln wollen.
Vorteil der SurvivalZone-Ausbildung in Afrika
Wir fokusieren uns bewusst auf Ausbildungsziele, Trainingsmethoden und Trainingsinhalte, die beim Training "in der Zivilisation" nicht oder nicht gut genug abbildbar sind und die hier auf dem schwarzen Kontinent authentisch, realistisch, "dort wo es passiert" und ohne Restriktionen intensiv trainiert und simuliert werden können.
Chef-Ausbilder Marko Grunert verfügt in allen Fachbereichen über eine enorme Expertise, die sich auf eine jahrzehntelange Erfahrung als Anwender und Ausbilder stützt. Er hat eine Vielzahl von Ernstfällen und Extremsituationen erlebt, durchlebt und überlebt. Dabei wird er von Co-Ausbildern unterstützt, die er trainiert oder anderweitig seine hohen Erwartungen erfüllen.
Voraussetzungen
- Keine Einschränkung hinsichtlich Alter (ab 14 jahren) und Geschlecht
- Starke Motivation, Abenteuergeist, Naturliebe und Liebe zum einfachen Leben
- Gute Sportlichkeit und eine gewisse "Härte" sind erst ab dem Advanced Ranger-Lehrgang notwendig
- Der beste Weg um herauszufinden, ob man den gesamten Rangerlehrgang durchlaufen will ist - TEILNEHMEN AM BASIC-LEHRGANG - der als "Schnupperkurs" dient
Was bringt der Lehrgang
1) Gewinn aller Kenntnisse und Fähigkeiten, die für Sicherheit und Selbstsicherheit in extremen Bedingungen, in "wilden Ecken" und für "wilde Zeiten" gebraucht werden.
2) Starke persönliche Weiterentwicklung, breite Horizonterweiterung und professionelle Ausbildungsvorteile gegenüber Mitbewerbern
3) Fähigkeit auch in “brisanten” Ländern und Wildnisregionen der Erde sicher unterwegs zu sein, auch längerfristig
4) auch Extremsituationen, inklusive seltenere und gefährlichere Notsituationen meistern zu können
5) auch den Zusammenbruch von staatlicher und zivilier Ordung zu überstehen, wo immer das auch geschehen mag
6) eines der grössten Abenteuer zu erleben, die es gibt.
7) Starke Entwicklung der Teamfähigkeit und Führungsqualifikationen - Stichwort: "Wilderness Leadership".
Lehrgangstruktur
Unser SurvivalZone-Rangerlehrgang umfasst 7 Lehrgangsmodule mit je 15 Tagen, also insgesamt 95 Tage (ca. 3 Monate). Die Lehrgänge werden - falls möglich - in dieser Reihenfolge durchlaufen. Jährliche Teilnahme an einem LG wäre gut, ist aber nicht Bedingung, es können auch längere Zeiträume zwischen den Einzellehrgängen sein.
Das SurvivalZone-Ranger-Lehrgangsprogramm:
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Ranger-Lehrgang
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Basic Ranger-Lehrgang
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Advanced Ranger-Lehrgang
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Master Ranger-Lehrgang:
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Absolvierung von zwei Modulen aus dem Wilderness Guide-Lehrgang
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Absolvierung von drei Modulen aus dem RZ (Remote Risk Zones) Security Specialist-Lehrgang
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Nach Absolvieren all dieser Lehrgänge hat der Teilnehmer das Ziel erreicht, - die Auszeichnung zum "Master Ranger".
Master Ranger - Expert Level
Auch nach dem Erreichen der Master Ranger-Grades ist man noch nicht perfekt. In den Master-Modulen, die besonders anspruchsvoll sind, gibt es immer noch "viel Platz nach oben". Jedes Master-Lehrgangsmodul besteht deshalb aus 3 Stufen: Level 1 (=Basic) - Level 2 (=Intermediate) und Level 3 =Advanced).
Dabei werden die Trainingsziele, Anforderungen und Herausforderungen immer weiter nach oben geschraubt werden. - Wer all diese zusätzlichen Aufbaulehrgänge absolviert hat, erreicht den höchsten Grad der Rangerausbildung, "Master Ranger - Expert Level" .g
Zeugnisse & Patches
Auf die SurvivalZone-Zeugnisse darf man zu recht stolz sein, - denn die dabei erbrachte Leistung und der Mut, diese Herausforderung anzunehmen, verdienen Anerkennung.
Für jeden voll durchlaufenen Lehrgang gibt es neben dem Zeugnis auch einen Patch. Dazu gibt den grossen und abschliessenden Master Ranger-Patch, nach Durchlaufen des gesamten Lehrgangs. Die Absolventen können sich durchaus als eine "Wildnis & Survival Elite" verstehen, die auch gegen extreme Survivalherausforderungen gewappnet sind.
Bewertete Zeugnisse
Es gibt in den Lehrgängen keine benoteten Leistungstests.
Jedoch können diejenigen, die bewertet werden wollen, dies vor Beginn des Lehrgangs anmelden. In diesem Fall erhalten Teilnehmer mit einer Bewertung von mindestens 60% ein Graduierungszeugnis.
Dies wird auf dem Zeugnis durch "with merit" verdeutlicht und damit die Leistung und die Motivation besonders anerkannt.
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