
Safari Guide
- Lehrgang & Safari
Allgemeine Infos

Was ist ein Safari Guide ?
Die Tätigkeit des Safari Guides ist das Führen von Reisenden, insbesondere naturkundlich interessierte Menschen und Naturfotographen, durch Wildnisregionen.
Während "normale Reiseleiter/Tour Guides" mit Bussen unterwegs sind und meist in Festunterkünften wohnen, ist ein Safari-Guide ein trainierte Geländewagenfahrer, sodass er seine Gäste auch in entlegene Gebiete bringen kann. Darüberhinaus muss ein Safari Guide in der Lage sein, seine Gästen auch in einfachen, selbst mitgeführten Zeltcamps unterzubringen und zu verpflegen. - Dritte Säule seiner Tätigkeit ist seine naturkundliche Kompetenz. In Kombination mit seiner Ortskenntnis ist er damit unentbehrlich, um den Mitreisenden ein grossartiges Naturerlebnisqualität und Naturphotographen die optimalen "Photo shots" zu ermöglichen.
Lehrgang und Safari - in einem
Die Safari Guide-Lehrgänge sind im Grunde naturkundliche Photo-Safaris für die Lehrgangsteilnehmer. - Der SurvivalZone-Ausbilder ist dabei Chef-Safari Guide als auch Trainer. - Durch das Training und dem Beispiel des Ausbilders können die Teilnehmer langsam in diese Funktion hineinwachsen.
Im Laufe des Lehrgangs und mit fortschreitendem Wissen und Skills können auch die Leitung der Safari stellvertretend zu Trainingszwecken übernehmen.
Lehrgangsinhalte
1. Naturkunde
Eine Safari ist eine Erkundungs- und Forschungsreise in die Wildnis. Eine Safarigruppe ist also wie eine Gruppe früher Naturentdecker. Sie wissen in der Regel wenig über die sie umgebende, fremde Welt, und wollen diese entdecken und erforschen. - Ein Safari-Guide ermöglicht ihne dies durch sein vertieftes Wissen über die Natur. Dies umfasst Geologie, Zoologie und Botanik, also Landschaften, Gesteine, Pflanzen, Vögel und Tiere, und die sie verbindende Oekologie. - Je besser der Safari Guide, desto höher ist das Erlebnis und Abenteuer der Gruppe auf ihrer Entdeckerreise. - Neben Naturkunde sind je nach Region auch Archäologie und Völkerkunde Ziel der Erkundung. Naturkundliches Training erfolgt in der Theorie, aber vor allem in der Praxis.
2. Geländewagen-Fahren = 4x4 Driving
Da wir in den Lehrgängen immer mit mindestens zwei Geländewagen unterwegs sind, vermitteln wir die extrem wichtigen Fächer Offroad Driving, Bush Mechanics und "Getting Stucked Survival" (Fahrzeugpannen etc) in den Wilderness Guide-Lehrgängen. - Sowohl das Fahren auf Kies- und Sandpisten als auch auf Naturwegen und Offroad durch wildes Gelände sind sehr anspruchsvolle Aufgaben, für die in diesem Lehrgang entwickelt werden.
3. Reisefotographie = Travel Photography
Reise-Photographie ist sowohl Unterrichtsfach als auch ein ständiger Begleiter. Alle die haben, können auch grössere Kameras mitführen. Ethno-, Landschafts- und Tierphotographie sind die Schwerpunkte und es bedarf eines speziellen Trainings um sich in diesen Skills zu verbessern. Die Suche nach den besten Photomotiven ist dabei ein wesentlich und recht zeitaufwändiges Element. Passionierten Photographen in der Lehrgangsgruppe wird also immer genug Zeit eingeräumt, um Top-Fotos zu machen.
4. Naturpirsch = Nature Walking
Nature Walking ist kein Wandern, sondern ein langsames On-foot-Scouting auf der Suche nach den Schätzen der Natur. Es ist eine intensive Erkundung einer Region, nach allem, was von Interesse ist hinsichtlich Geologie, Zoologie, Botanik oder auch Archäologie. Gleichzeitig muss man sich dabei wie auf einer jagdlichen Pirsch so vorsichtig bewegen, dass Tiere und Vögel nicht aufgeschreckt werden. Ensprechend werden auch Observationsstops eingebaut a) zum genauerm Erkunden und b) zum stillen Beobachten, bei dem man oft erstaunliche Entdeckungen und die besten Tierbeobachtungen - und Photos - macht. - Der guter Nature Guide ist ein Meister im Nature Walking. Situational awareness und scharfe Sinne sind neben Trainingslevel und Erfahrung dabei von besonderer Wichtigkeit.
5. Naturpirschfahren = Nature Driving
Die Kunst des Nature Driving besteht darin, die gleichen Ziele zu verfolgen wie das Nature Walking. Obwohl beim Pirschfahren Details häufiger übersehen werden und das Motorengeräusch störend wirkt, hat das Nature Driving den grossen Vorteil, weit grössere Gebiete erkunden zu können.
Der Nature Guide muss deshalb in Nature Walking und Nature Driving trainiert sein. - Im Nature Driving sind gleichzeitig auch der Geländewagenfahr-Skills des Guides gefragt.
6. Naturpirschfahren = Nature Driving
Die Kunst des Nature Driving besteht darin, die gleichen Ziele zu verfolgen wie das Nature Walking. Obwohl beim Pirschfahren Details häufiger übersehen werden und das Motorengeräusch störend wirkt, hat das Nature Driving den grossen Vorteil, weit grössere Gebiete erkunden zu können.
Der Nature Guide muss deshalb in Nature Walking und Nature Driving trainiert sein. - Im Nature Driving sind gleichzeitig auch der Geländewagenfahr-Skills des Guides gefragt.
7. Zeltcamp-Management & Bushfire Cooking
Ein Safari Guide muss in der Lage sein, ein funktionierendes Zeltcamp - unter praktischer Mithilfe der Safarigruppe - mitten in der Wildnis zu organisieren. Das beinhaltet die logistische Vorbereitung. Insbesondere das Bushfire Cooking braucht Training, um auch grössere Gruppen unter diesen einfachen Bedingungen zu versorgen.
Sicherheit auf der Safari
Der Safari-Guide muss über so starke Survival-Fähigkeiten verfügen, dass er Leben, Gesundheit und Wohlbefinden der Safari-Gruppe auch unter extremen Bedingungen sicherstellen kann. Diese Fähigkeiten werden in den SurvivalZone-Rangerlehrgängen entwickelt, - nicht aber im Safari Guide-LG, da dies den Rahmen sprengen würde. In dieser Hinsicht bleibt also eine Lücke. - Interessenten am Safari Guide-Lehrgang wird deshalb emphohlen, in den Ranger-Lehrgang einzusteigen. Ein vorhergehendes Absolvieren zumindest des Basic-Rangerlehrgangs wird empfohlen, ist aber NICHT Voraussetzung zur Teilnahme an dem Safari guide-LG.
Für die Sicherheit auf der Safari sorgt der bewaffnete SurvivalZone-Guide & Ausbilder sowie die Teilnehmer, die bereits SurvivalZone-Rangerlehrgänge absolviert haben. - Diese können den Safari Guide-Lehrgang deshalb auch hervorragend nutzen, um ihre Survivalskills weiter zu entwickeln oder im Ernstfall anzuwenden.
Unterschied zwischen Safari Guide und Ranger
Im Unterschied zum Ranger-Lehrgang, wo der Schwerpunkt auf „Survival“ liegt und die Teilnehmer auf Extremsituationen vorbereitet werden, liegt im Safari Guide Lehrgang der Focus auf die Vermittlung von Naturkenntnis, Naturerfahrung und Wildniserlebnis, unter Meidung von grösseren Herausforderungen und möglichen Gefahren.
Ein Ranger ist dagegen in all seinen Anforderungsprofilen mehr für extreme Umstände, "Survival" in allen seinen Formen und dem Leben in extremen, auch gefährlichen Bedingungen, trainiert. So kann er zB auch als Anti Wilderer Ranger eingesetzt werden.
Es bietet sich an, die Ausbildungslinie "Safari Guide" mit der Ranger-Ausbildung zu kombinieren, was beste Voraussetzungen ergibt, um mit Kunden oder auf eigenen Faust auch extreme Abenteuerreisen und Expeditionen durchzuführen. - Beide Lehrgangslinien machen dann den perfekten Wildnisexperten.
Lehrgangsstruktur
Das Safari Guiding und die damit zusammenhängende Exploration der Wildnis ist natürlich stark von den Biotopen beeinflusst, in denen man sich bewegt. Der SurvivalZone Safari Guide - LG teilt sich deshalb in vier Grossregionen auf, die bis auf den tropischen Regenwald auf der Südhalbkugel der Erde überwiegen und hinsichtlich Klima, Erdkunde, Pflanzen- und Tierkunde stark unterschiedlich sind. - Alle kommen in Namibia vor und sind echte afrikanische Wildnis:
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Safari Guide-Lehrgang
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Bush & Mountain Safari - Guide - LG
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Desert Safari - Guide - LG
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Savannah Safari - Guide - LG
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Unser SurvivalZone-Safari Guide-Lehrgang & Safari umfasst also 3 Lehrgangsmodule mit je 15 Tagen. Jährliche Teilnahme an einem LG wäre gut, ist aber nicht Bedingung, es können auch längere Zeiträume zwischen den Einzellehrgängen sein.
Unterschied zwischen Wilderness Guide und Ranger
Im Unterschied zum Ranger-Lehrgang, wo der Schwerpunkt auf „Survival“ liegt und die Teilnehmer auch auf Extremsituationen vorbereitet werden, liegt im Safari Guide Lehrgang der Focus auf die Vermittlung von Naturkenntnis, Naturerfahrung und Wildniserlebnis, unter Meidung von grösseren Herausforderungen und möglichen Gefahren.
Ein Ranger ist dagegen in all seinen Anforderungsprofilen mehr für extreme Umstände, "Survival" in allen seinen Formen und dem Leben auch über längere Zeiträume in extremen, auch gefährlichen Bedingungen, trainiert. So kann er zB auch als Anti Wilderer Ranger eingesetzt werden.
Es bietet sich an, die Ausbildungslinie "Safari Guide" mit der Ranger-Ausbildung zu kombinieren, was beste Voraussetzungen gibt, um mit Kunden oder auf eigenen privaten Reisen, auch extreme Expeditionen und Safaris durchzuführen. - Beide Lehrgangslinien machen dann den perfekten Wildnisexperten.
Voraussetzungen
Teilnahme an dem Safari Guide-Lehrgang ist für Jedermann/Jederfrau ohne Vorraussetzungen möglich, obwohl die vorhergehende Teilnahme an dem Basic Ranger-LG empfohlen wird. - Naturverbundenheit, gute Motivation und Liebe zum einfachen Leben in der Wildnis genügt. Eine höhere körperliche und mentale Robustheit wie für den Ranger-Lehrgang sind nicht erforderlich.
Zeugnisse & Patches
Auf die SurvivalZone-Zeugnisse darf man zu recht stolz sein, - denn die dabei erbrachte Leistung und der Mut, diese Herausforderung anzunehmen, verdienen Anerkennung.
Für jeden voll durchlaufenen Lehrgang gibt es neben dem Zeugnis auch einen Patch. Dazu gibt den grossen und abschliessenden Master Offroad Wilderness Guide-Patch, nach Durchlaufen des gesamten Lehrgangs. Die Absolventen können sich durchaus als eine "Wildnis Elite" verstehen, da sie über eine sehr intensive und spezielle Ausbildung verfügen.
Bewertete Zeugnisse
Es gibt in den Lehrgängen keine benoteten Leistungstests. Jedoch können diejenigen, die bewertet werden wollen, dies vor Beginn des Lehrgangs anmelden. In diesem Fall erhalten Teilnehmer mit einer Bewertung von mindestens 60% ein Graduierungszeugnis.
Dies wird auf dem Zeugnis durch "with merit" verdeutlicht und damit die Leistung und die Motivation besonders anerkannt.