
Master Ranger Lehrgangsmodul 3
(Basic - Intermediate - Advanced Level)
Offroad, Savannah & River guide
Lehrgang

Wilderness Guide - LG 2:
Durch Fluss & Savanne
Die Tätigkeit als Wilderness Guide, das fachkundige und sichere Führen von Menschen, z.B. Abenteuerreisende, durch die Wildnis, ist eine der Hauptfunktionen eines Rangers - nicht nur in Afrika.
Wilderness Guides bilden "die Elite" unter den Safari-Leitern, da sie Adventure Photo-Safaris durchführen können. Diese Art der Safari stellen die höchste Anforderung an den Guide.
Ein Absolvent des Offroad, Savannah & River Guide LG wird zu einem Kenner der Naturkunde, Völkerkunde und der dazugehörigen Safari-Photographie dieser Regionen. Gleichzeitig ist er/sie in der Lage, die Gruppe sowohl zu Fuss, meist aber per Geländewagen sicher und fachkundig zu führen.
Allround-Kenner der Wildnis
Ein Offroad, Savannah & River Guide führt Reisende und Fotographen in diese wildromantische Wildnis und informiert über Tier- und Vogelkunde, Pflanzenkunde und Geologie/Erdkunde, über Geschichte und Völkerkunde, - auf hohem Niveau.
Der Ranger als Photo-Jäger
Da der Wilderness Guide meist Menschen in die Wildnis führt, die dabei aus Hobby- oder professionellen Gründen hochwertige Fotos schiessen wollen, muss er ein hohes Verständis für Photographie und die Anforderungen von Photographen haben. -
Er muss selber ein Photo-Jäger sein. Entsprechend ist auch die eigene "Photo-Jagd" Teil des Trainings sein.




Bodyguard und Sicherheitsexperte
Gleichzeitig verfügt der Wilderness Guide über die grundlegenden Outdoor- und Survival-Fähigkeiten, um für Wohlbefinden und Sicherheit seiner Gruppe zu sorgen.
Die im Basic Ranger LG erlernten Skills werden im Guide-Lehrgang permanent gefordert und weiter trainiert.
Dangerous Animal Survival
Intensiver als im Basic LG wird der Fachbereich "Dangerous Animal Survival" trainiert, weil in den Zielregionen eine Vielzahl potentiell gefährliche Tiere leben: Elefanten, Hippos, Krokodile, Büffel, Raubkatzen etc...
Geländewagen & Offroad-Fahren
Offroad Driving und Offroad Wild Terraine Survival sind Ranger-Fächer, die im Basic Ranger LG noch nicht trainiert wurden - aus zeitlichen Gründen.
Im Guide-LG wird weiter an der Entwicklung dieser Skills gearbeitet. Sowohl das Fahren auf Kies- und Sandpisten als auch auf Naturwegen sind sehr anspruchsvolle Aufgaben, die in diesem Lehrgang entwickelt werden.




Wilderness Explorations
Im Rahmen der Exploration von Wildnisarealen werden im Rahmen des Trainings Offroad Wilderness Exkursionen und Fusswanderungen durchgeführt, inklusive Übernachtungen in eigenen Camps mitten in der Wildnis, ohne jede vorhandene Infrastruktur.
Ziel ist immer die Exploration, photographische Dokumentation und das naturkundliche Photo-Shooting - eine sehr anspruchsvolle und intensive Form der Naturerfahrung und des Wildnisabenteuers.
Guiding
Die Teilnehmer werden im Lehrgang vom Ausbilder zunehmend darauf hingeführt, den Job des Wilderness Guide zu übernehmen.




Zum
Okavango, Kwandu und Linyanti
Das Wilderness Guiding und die damit zusammenhängende Exploration der Wildnis ist natürlich stark von den Biotopen abhängig, in der man sich bewegt.
Die Exploration richtet sich demnach auf die zusammengefasst als "Savannah" und "Riverland" bezeichneten Vegetations-zonen..
Ziel der Exploration sind Zoologie und Botanik, Geologie und Völkerkunde, sowie Geschichte und Archäologie.
Miombo-Baumsavanne, Galeriewälder, Flüsse und Sümpfe
Die Baumsavanne, auch Miombo-Wälder genannt, sind eine riesige Vegetationsfläche, die sich über weite Teile Afrikas erstreckt. Die gesamte Kavango- und Zambesi-Region Namibias, sowie die nördliche Kalahari Namibias und der östliche Teil des Etosha-Nationalparks sind typisches Miombo-Woodland-Biotop. Über 50 % der Elefanten-population Afrikas leben in diesem Biotop. Die Miombo-Wälder werden von Musasa- und Munondo-Bäumen dominiert und bedecken über 1 Million Quadratkilometer in Afrika.
Flüsse wie der Okavango- und Kwandu-Fluss in Namibia's Kavango- und Zambesiregion sind typische Flüsse des Miombo-Woodland-Biotops. Mit ihren angrenzenden Aueflächen, Sümpfen und Galeriewäldern durchziehen sie das Miombo Woodland wie grüne Lebensadern mit einer unglaublich reichen und einzigartigen Biodiversität.
Wildtier-Paradiese
Die Miombo-Savanne und die darin eingeschlossenen Flusslandschaften sind die wildtierreichsten Naturräume der Erde. Auch in Namibia können hier alle Grosswildarten und eine grossartige Vogelwelt beobachtet werden. Mit den großen Herden von Pflanzenfressern gehen alle Arten von Raubtieren einher, Löwen, Hyänen, Geparden, Leoparden und Wildhunde. Elefanten finden hier ihr bestes Biotop.
Damit findet der Wilderness Guide für sich und seine Mitreisenden ein Land voller unvergleichlicher Natur-beobachtungen, faszinierende Photo-Motive und echter Wildniserfahrungen.
Dauer, Trainingsgebiet,
Unterkunft, Preis
15 Tage, inklusive Flughafentransfers und Anreise in die Kavango- und Zambesi-Regionen Namibias. Unterbringung in Zeltcamps und einfachen Bushcamps.
Preis: siehe >Preise
Die Wüste lebt
Als die wesentlichen Merkmale einer voll-ariden Zone = Wüste gilt die Regenarmut über das ganze Jahr hinweg und die gleichzeitig hohen Temperatur- und Verdunstungswerte. Kälte und Hitze folgen oft sehr schnell aufeinander. Die Verdunstung übersteigt den Niederschlag deutlich, mit Niederschlägen unter 50 mm pro Jahr.
In der Wüste treten größere Flächen auf, die keine Dauervegetation mehr aufweisen. Allerdings verschwimmen die Grenzen zwischen Wüste und Halbwüste, oder Bushland oft, vor allem nach ungewöhnlich guten Regenzeiten.
Die Wüsten stellen die flächenmäßig größte Naturlandschaftszone der Erde dar. In Afrika sind beispielsweise 77 Prozent der nördlich des Äquators gelegenen Landfläche als Wüsten oder Halbwüsten einzustufen.
Eine Sandwüste ist überwiegend von Quarzsand bedeckt. Sie nimmt nur etwa 20 % der Wüstenflächen der Erde ein - auch in der Namib und Sahara. Häufiger sind Stein- oder Felswüsten, die man Hammada nennt. Die Oberfläche dieses Wüstentyps ist übersät mit dichtgelagertem, kantigem Schutt- oder Felsmaterial. Kieswüsten entstehen aus der fortschreitenden Verwitterung der Hammada. Salzwüsten entstehen meist in ariden, abfluss-losen Sedimentbecken durch starke Verdunstung. In Namibia ist die Etosha-Pfanne ein Beispiel für diesen Wüstentyp. Nach Niederschlägen wandeln diese sich zu Salzseen oder Salzsümpfen, die aus einem schlammigen Gemisch aus Ton, Salz und Sand bestehen.
Wadis, wie aus dem Bushland und Halbwüsten bekannt, ziehen sich auch bis in die Vollwüsten hinein.
Wüsten sind beherbergen erstaunlich vielfältige Bewohner, Tiere und Pflanzen. In der Namib sogar die Grössten, Elefanten, Nashorn, Giraffen, Antilopen und Grossraubtiere, auch Löwen... Ihre Anpassung an die lebensfeindlich erscheinenden Bedingungen machen Tiere und Pflanzen zu faszinierenden Photo- und Studienobjekten. Auch die Lebensweise von Menschen in der Wüste fasziniert vor allem die Reisenden, die aus einer üppig grünen Heimat stammen. Menschen haben auch in der Wüste archäologische Spuren hinterlassen, von der Steinzeit bis hin in die Zeit der ersten weissen Pioniere.
Was zieht den Wilderness Guide in die Wüsten der Erde ?
Zum ersten sind die Wüsten die grössten Naturräume der Erde und als solches schon mal wichtig. Zum zweiten sind Wüsten durch ihre menschenleeren Weiten ein hervorragendes Ziel, um dem Massentourismus aus dem Weg zu gehen. Drittens erscheint einem in der Wüste alles Lebende noch eindrucksvoller als anderswo, insbesondere grosse Wildtiere, wie sie in der Namibwüste nicht selten sind. Und viertens sind Wüsten, ebenso wie die Halbwüsten, durch ihr Licht, ihre Stimmung und die faszinierenden Landschafts- und Naturmotive ein Eldorado für Fotographen. - Damit findet der Desert Guide für sich und seine Mitreisenden ein land voller unvergleichliche Naturbeobachtungen, faszinierende Photo-Motive und echter Wildniserfahrungen.
Lehrgangsorte- und regionen
1) Das Ondjou Wilderness Reserve, in der Kunene-Region des nordwestlichen Namibias - für einen Einführungskurs und einen Basic Ranger (Survival & Outdoor) Auffrischungskurs.
2) Die nordwestliche Namib-Wüste mit ihren Wadis
Genaues Programm und Route wird im Rahmen der Buchung vorgestellt.
Unterkünfte
1) Die komfortable "The Ranger's Lodge"
2) Zeltcamps in der nordwestlichen Namib-Wüste
Lehrgangsdauer
Der Lehrgang läuft über 15 Tage, - inklusive Transfer vom Windhuk-Flughafen und retour.
Lehrgangsfächer
Basic Ranger Know How & Skills
Angewandte Naturkunde
Angewandte Erdkunde
Angewandte Wildtierkunde
Angewandte Pflanzenkunde
Angewandte Völkerkunde
Angewandte Landesgeschichte
Angewandte Archäologie
Angewandte Nature Photography und Human Interest Photography
Lehrgangsablauf
Der Lehrgang besteht zu ca. 80% aus praktischem Training in der Wildnis und 20% Theorie. Die theoretischen Unterrichtsstunden finden im Normalfall in der heisseren Zeit des Tages statt, das praktische Training vor allem in den Morgen-, Nachmittag- und Abendstunden. Die Lehrgangsfächer werden im Rahmen von Wildnis-Wanderungen oder auf Pirschfahrten mit Stops vermittelt. Photographie als Lehrgangsfach ist dabei ein ständiger Begleiter. In allen Trainingseinheiten wird immer wieder auf die Inhalte des Basic Ranger-Lehrgangs zurückgegriffen. Die Teilnehmer sollten im Training eigene Aufzeichnungen machen, da das vermittelte Wissen auch dann und wann geprüft wird. Literatur zum Selbststudium während der Ruhe- und Siesta-Zeiten kann, falls gewünscht, genutzt werden.
Wildtier-Paradiese
Die Miombo-Wälder (woodlands) sind eine riesige Vegetationsfläche, die sich über weite Teile Afrikas erstreckt. Dieses Biotop, dass sich von Angola im Westen bis nach Tansania im Osten erstreckt, ist Lebensraum für einige der wichtigsten Schutzgebiete des Kontinents. Beispielsweise leben über 50 % der verbleibenden Elefantenpopulation Afrikas in diesem Biotop. Die Miombo-Wälder werden von Musasa- und Munondo-Bäumen (Brachystegia speciformis und Jubernadia globliflora) dominiert. Zusammen mit Grasland, Buschland und Savannen bilden sie das größte Ökosystem trockener tropischer Wälder der Welt und bedecken über 1 Million Quadratkilometer in Afrika.
Flüsse wie der Okavango- und Kwandu-Fluss in Namibia's Kavango- und Zambesiregion sind typische Flüsse des Miombo-Woodland-Biotops. Mit ihren angrenzenden Aueflächen, Sümpfe und Galeriewälder durchziehen sie das Miombo Woodland wie grüne Lebensadern mit einer unglaublich reichen und einzigartigen Biodiversität.
Was ist hier besonders ?
Tierwelt
Die Miombo Rivers & Woodlands sind generell die wildtierreichsten Naturräume der Erde. Auch in Namibia können hier - mit Glück - alle landlebenden Grosswildarten, inklusive aller Grossraubtierarten Afrikas beobachtet werden. Damit hier so viele verschiedene Arten pflanzenfressender Tiere leben können, haben sich viele Arten an die Nahrungsaufnahme unterschiedlicher Pflanzen angepasst. Mit den großen Herden von Pflanzenfressern gehen alle Arten von Raubtieren einher. In Afrika sind dies Löwen, Hyänen, Geparden, Leoparden und Wildhunde. Elefanten und Nashörner als die schwersten Säugetiere der Erde finden in den Miomo-Woodlands ihr bestes Biotop. Die gesamte Kavango- und Zambesi-Region Namibias, sowie die nördliche Kalahari Namibias und der östliche Teil des Etosha-Nationalparks sind typisches Miombo-Woodland-Biotop.
Der Wildtierreichtum macht dieses Biotop zum unwiderstehlichen Anziehungspunkt für Wildtier-Enthusiasten und Wildtierfotographen. Impressionen wie gelbes , wogendes Gras, durch das eine Herde Elefanten zieht, schirmförmige Akazien, an deren Blättern Giraffen knabbern, ein im Baum dösender Leopard, irgendwo im hohen Gras lauert vielleicht eine Löwin. Darüber ein strahlend blauer Baldachin, der die Weite des Horizonts noch betont und das pralle Leben in den lebensspendenden Flüssen.
Damit findet der Wilderness Guide für sich und seine Mitreisenden ein land voller unvergleichliche Naturbeobachtungen, faszinierende Photo-Motive und echter Wildniserfahrungen.
Typisch afrikanische Kulturen
Seit Jahrhunderten leben Bantu-Stämme, die aus aus Zentralafrika kamen, in den Miombo-Waldländern und seinen Flüssen. Sie haben den enormen kulturellen Reichtum dieser Region begründet. Viele unterschiedliche Stämme leben heute hier: Hambukushu, Mafwe, Kavangos,Losi, Ju/’Hoansi, Mbunza, und mehr. Sie alle leben mit und von diesem Biotop. Subsistenzlandwirtschaft ist noch immer die Lebensgrundlage vieler Menschen hier. Sie halten Vieh, vor allem Rinder und Ziegen, fangen Fisch und bauen ihr eigenes traditionelles Getreide an.
Die grossen Flüsse
500 Vogelarten, 128 Säugetierarten, ca. 150 Reptilien- und Amphibienarten leben innerhalb und um die Flüsse im Nordosten Namibias. Ungefähr 1.300 verschiedene Pflanzenarten sind hier zu finden. Die Flüsse sind für die wasserliebenden Wildtiere, darunter Elefanten und die grossen Herden des Afrikansichen Büffels, und für Krokodile und Hippos ganzjährig überlebenswichtig. Aber auch Wildarten der Trockensavanne, Zebras und Antilopen, ziehen in der Trockenzeit an die Flüsse.
Lehrgangsregionen
- Die Kavango- und Zambezi-Region Namibias
- Der östliche Etosha-Nationalpark
Genaues Programm und Route wird im Rahmen der Buchung vorgestellt.
Unterkünfte
- Zeltcampingplätze
- Fahrzeuggestützte Wildniscamps
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Flüsse und Wasserstellen der Halbwüsten
Das "Huab Wadi-Biotop" repräsentiert klimatisch die semi-ariden, sub-tropischen Zonen der Erde. Als Vegetationszone wir dieses Biotop als Trochensavanne, als "Bushland" oder noch kürzer als "the Bush" bezeichnet. Diese Regionen sind mit 125 bis 250 mm Jahresniederschlag deutlich feuchter als die echten vollariden Zonen, also Wüstenregionen. Sie befinden sich meist in der Übergangszone zwischen Wüste, bei uns in Namibia ist dies die Namib-Wüste, und der regenreicheren Baumsavanne. - Die Grenzen verschwimmen dabei.
Trockensavannen (semiaride Gebiete) stellen mit den Wüsten die flächenmäßig größte Naturlandschaftszone der Erde dar. Bushland ist durch lichtes bis dichtes Buschland mit vereinzelten grossen Bäumen, Grasteppen, oder eine Kombination aus beidem, gekenntzeichnet.
Anziehungspunkte des Biotops
Die zugehörigen Wadis, Trockenflüsse, die nur in der Regenzeit Wasser führen können, stellen dabei ein eigenes Biotop dar, dass wir am Beispiel des grossen Huab Wadis im nordwestlichen Namibia als "Huab Wadi Biotop" bezeichnen.
Wadis stellen wichtige Lebensadern für die vielfältige Tierwelt dar. Ein Wadi ist ein Flusslauf, der erst nach starken Regenfällen vorübergehend Wasser führt. Wadis werden begleitet von Galeriewald, lange und schmale Waldvegetation, gespeist von deren Grundwasser.
Die Wadis werden durch die spezielle Vegetation, die Häufigkeit von Quellen und Wasserstellen und die gute Begehbarkeit die Regionen in der Trockensavanne , die oft die höchste Dichte an Gross-Wildtieren aufweisen. Hier gibt es Baumarten, die nur hier vorkommen und begehrte Futterpflanzen sind. Das umliegende Land ist nach guten Regenzeiten reich an Gräsern und nahrhaftem Laub, was sie für die großen Pflanzenfresser, darunter Giraffen und Elefanten, attraktiv macht. Das offene Land zieht auch Steppenbewohner wie Springböcke an. Den Tierherden folgen grosse Beutegreifern, Löwen, Hyänen, Geparden, Leoparden. Insbesondere für Hyänen, Geparden und Löwen bietet dieses Biotop beste Jagdmöglichkeiten.
Im "Huab Wadi-Biotop" entsteht durch die Vegetation, das flache Gelände und den relativen Wasserreichtum ein Biom, dass alle Tier-, und Vogelarten aus den umliegenden Flachland, sowie aus dem Fels- und Bergland anzieht, insbesondere in der Trockenzeit. In manchen Zeiten sind die Wadis deshalb die besten Regionen zur Wildtierbeobachtungen, - auch durch die relativ gute Zugänglichkeit und das offene Gelände.
Geologisch und erdgeschichtlich interessant sind dabei insbesondere die Sedimenten der Trockenflüsse, aus denen viel über vergangene Klima- und Geländebegingungen lesbar sind.
Historisch betrachtete sind die Trockenflüsse interessant, weil die ersten Siedler hier, wo Wasser am zugänglichsten war, ihre ersten Wurzeln geschlagen haben.
Naturbeobachtungen und Natur-Photographie sind in dieser Region oft hervorragend und auch deshalb eine bevorzugtes Areal für Wilderness Guides mit ihren Gruppen.
Herausforderungen für das Wilderness Guiding
Mittlere Anforderungen !
Herausforderungen für den Wilderness Guide sind hier in erster Linie der Tiefsand beim 4x4 Scouting, sowie die höhere Chance, auf potentiell gefährliche Wildtiere zu stossen. In der Regenzeit kommt die Gefahr der gefürchteten Flash Floods hinzu.
Die Erforschung und Erkundung erfolgt in einer Kombination aus On-Foot-Scouting und 4x4 Scouting. Unterkunft ist in Wildniscamps relativ einfach möglich, da es meist Fahrzeugunterstützung gibt, wodurch auch mehr Vorräte mitgeführt werden können.
Risikoabschätzung für das Wilderness Guiding:
- Scouting und Tracking: Gut
- Accident Survival: Mittlere Gefahr
- Equipment & Tool Shortage Survival: Mittlere Gefahr
- Water-Food-Medicine Shortage Survival: Mittlere Gefahr
- Loss of Communication Survival: Erhöhte Gefahr
- Getting Lost Survival: Geringe Gefahr
- Extreme Climate Survival: Mittlere Gefahr
- Wild Terrain Survival: Mittlere Gefahr
- Natural Poisoning Survival: Geringe Gefahr
- Nature Catastrophy Survival: Geringe Gefahr
- Pest Survival: Mittlere Gefahr
- Psycho-Social Survival: Mittlere Gefahr
- Animal Danger Survival: Erhöhte Gefahr
- Crime+Terror Survival: Mittlere Gefahr
- Medical Emergency Survival: Mittlere Gefahr
Lehrgangsregionen
- Das Ondjou Wilderness Reserve, in der Kunene-Region des nordwestlichen Namibias und das benachbarte Damaraland.
- Der westliche Etosha-Nationalpark (zum Guide-Training in Nationalparks)
Genaues Programm und Route wird im Rahmen der Buchung vorgestellt.
Unterkünfte
- Die komfortable "The Ranger's Lodge"
- Trekking-Wildniscamps oder fahrzeuggestützte Wildniscamps
Lehrgangsdauer
Der Lehrgang läuft über 15 Tage, - inklusive Transfer vom Windhuk-Flughafen und retour.